Wo liegt der Mekong?

Mekong-Fluss
Bild: Pixabay (CC0) / visit361
Folgende verwandte Fragen werden ebenfalls beantwortet:
  • Was ist der Mekong?
  • Durch welche Länder fließt der Mekong?
  • Welche Länge und welche Breite erreicht der Fluss?
  • Wo liegt die Mündung vom Mekong?
  • Welche Bedeutung hat der Strom in Asien?
Schnelle Antwort für eilige Leser:
Der Mekong ist großer Fluss, der durch sechs asiatische Länder fließt. Die Länge wird je nach Messung mit 4.300 bis 4.900 km, die Breite vom Hauptarm beträgt teilweise mehr als einen Kilometer. Das Mekong-Delta in Vietnam markiert die Mündung in das Südchinesische Meer.

Der Mekong-Fluss ist ein großer Strom, der durch insgesamt sechs Länder Asiens fließt.

Mit einer Länge von über 4.300 km ist der Mekong der zwölftlängste Fluss der Welt.

Der Strom hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region: Teilweise ist der Fluss schiffbar, es gibt Stauseen und Wasserkraftwerke, der Fluss wird für Fischfang genutzt und auch der Tourismus spielt für die Region eine wichtige Rolle.

Wissenswertes zum Mekong-Fluss

Was ist der Mekong?

Der Mekong ist ein gewaltiger Strom, der durch sechs asiatische Länder fließt.

Die Quelle liegt im Hochland von Tibet, welches nach der Annexion von Tibet 1950-1951 de facto zur Volksrepublik China gehört, auch wenn der Status von Tibet international umstritten ist.

Anschließend fließt der Mekong durch China, entlang der Grenze zu Myanmar und weiter an der Grenze zwischen Thailand und Laos.

Am bekanntesten ist der Unterlauf der Flusses, der durch Laos, Kambodscha und Vietnam fließt.

In Vietnam schließlich liegt das Mekong-Delta. Dort mündet der Strom in das Südchinesische Meer.

Die genaue Länge des Stromes kann nicht exakt angegeben werden, da der Strom im Mekong-Delta über insgesamt neun Arme verfügt.

Auch anderswo unterteilt sich der Strom in mehrere Arme, so dass unterschiedliche Messungen der Länge möglich sind.

Je nachdem wie gemessen wird, hat der Strom eine Länge von 4.300 bis 4.900 km.

Durch welche Länder fließt der Mekong?

Der Mekong fließt durch bzw. entlang von sechs Ländern in Zentralasien und Südostasien.

Aufgrund des besonderen Status von Tibet sind nachfolgend sieben Territorien aufgelistet.

  • Tibet (VR China)
  • China
  • Myanmar
  • Thailand
  • Laos
  • Kambodscha
  • Vietnam

Karte Mekong-Fluss

Bild: Shannon1 (via Wikimedia Commons), CC-BY-SA

Welche Breite erreicht der Strom?

Kurz vor der Grenze zu Kambodscha erreicht der Lauf vom Mekong eine beeindruckende Breite.

Dieses Gebiet wird „Si Phan Don“ oder „die 4.000 Inseln“ genannt.

Auf einer Breite von mehr als 14 km finden sich zahlreiche Inseln, die den Flusslauf durchziehen.

In Laos ist der Strom übrigens nur in Teilen schiffbar. Wasserfälle und Stromschnellen machen den Schiffsverkehr vielerorts unmöglich.

In Kambodscha konzentriert sich der Flusslauf wieder auf einen Hauptarm.

Dort erreicht allein der Hauptarm teilweise ein Breite von über einem Kilometer wie z.B. nahe der Hauptstadt Phnom Penh.

Dies liegt auch daran, dass sich der Mekong dort mit einem weiteren Strom vereint: Dem Tonle Sap. Dieser Fluss wird vom gleichnamigen See Tonle Sap in Zentralkambodscha gespeist.

Der Tonle Sap ist der größte Süßwassersee in Südostasien.

Wo liegt die Mündung (Mekong-Delta)?

Schwimmende Märkte im Mekong-Delta

Bild: Pixabay (CC0) / Quangpraha

Die Mündung des Stromes liegt in Vietnam westlich der Metropole Ho Chi Minh City (Saigon).

Nach der Vietnamesisch-Kambodschanischen-Grenze teilt sich der Strom in neun Arme auf. Deshalb wird in Vietnam auch vom „Neun-Drachen-Flus“ gesprochen.

Das Areal vom Mekong-Delta ist Schwemmland.

Der Fluss transportiert allerhand Nährstoffe, die sich im Flachland des Deltas ablagern. Der Boden ist deshalb überaus fruchtbar.

Vietnamesische Bauern nutzen dies und das Areal vom Delta gilt als die „Brotkammer von Vietnam“.

Kleine Kanäle, die per Boot befahren werden können, und die bekannten schwimmenden Märkte machen das Mekong-Delta auch als Ziel auf Vietnam-Reisen interessant.

Ein Strom der Leben spendet

Der Mekong-Fluss ist die Lebensgrundlage vieler Menschen in den asiatischen Anrainerländern.

Der Fluss bzw. seine Seitenarme werden für den Transport von Menschen und Waren mittels Schiffen und Booten genutzt.

Auch für die Landwirtschaft spielt der der Strom eine große Rolle. Einerseits für die Bewässerung und andererseits für die Fruchtbarkeit der Böden.

Ebenfalls wird der Fluss für Fischfang genutzt.

Vielen Anwohnern spendet der teilweise mächtige Strom auch Elektrizität und Wasser: Stauseen und Wasserkraftwerke wurden entlang des Flusslaufes errichtet.

Nicht zuletzt zieht der gewaltige Strom Touristen an. Gerade das Mekong-Delta mit seinen schwimmenden Märkten ist ein beliebtes Reiseziel.

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Diese Antwort haben wir zuletzt am 25. März 2018 aktualisiert.

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