Was ist ein Gaming-PC?

Was ist ein Gaming-PC?
Bild: Pixabay (CC0) / ChristianaT
Folgende verwandte Fragen werden ebenfalls beantwortet:
  • Was bedeutet Gaming-PC?
  • Weshalb haben PC-Spiele teils hohe Systemanforderungen?
  • Wie wird die Geschwindigkeit eines PCs gemessen (Benchmarks)?
  • Welche Hardware ist bei einem Gaming-PC wichtig?
Schnelle Antwort für eilige Leser:
Ein Gaming-PC ist ein Computer, dessen Hardware so zusammengestellt wurde, dass Computerspiele „flüssig“ laufen. Spiele haben teils hohe Systemanforderungen. Deshalb ist oft leistungsstärkere Hardware als für andere Anwendungsfälle erforderlich.

Ein PC (Personal Computer) findet sich in vielen Haushalten. Immer wieder liest oder hört man von einem Gaming-PC – was ist das eigentlich?

Wer Computerspiele am PC spielt, muss sich höchstwahrscheinlich früher oder später mit dem Thema auseinandersetzen.

Aktuelle Spiele (sog. PC-Games) verfügen teils über aufwendige Grafik- und Soundeffekte.

Wer solche Spiele-Titel flüssig am PC spielen möchte, benötigt einen leistungsstarken PC, der für Computerspiele optimiert ist – hier spricht man von einem Gaming-PC.

Was ist ein Gaming-PC?

Spezielle Hardware für einen Gaming-PC

Hardware sind die einzelnen Komponenten, aus denen sich ein PC zusammensetzt (Prozessor / CPU, Grafikkarte / GPU, Mainboard, Arbeitsspeicher / RAM, Festplatte usw.).

In „normalen“ PCs, die z.B. für den Büro-Gebrauch ausgelegt sind, steckt vergleichsweise einfache Hardware.

Prozessor und Grafikkarte sind für Office-Programme und Internet-Browsing ausgelegt – jedoch nicht zwangsweise vollumfänglich für Computerspiele geeignet.

Der Hintergrund dafür ist, dass PC-Spiele regelmäßig höhere Anforderungen an die Hardware stellen als andere PC-Anwendungen (sog. Systemanforderungen).

Deshalb wird oftmals ein daraufhin optimierter Gaming-PC verwendet.

Wieso haben Computerspiele hohe Systemanforderungen?

Zunächst einmal kommt es darauf an, welche Art von Computerspielen gespielt werden.

Ältere PC-Games und solche, die mit einer vergleichsweise einfachen Grafik auskommen, haben keine hohen Systemanforderungen.

Aktuelle Spiele-Titel hingegen, die über eine besonders aufwendige 3D-Grafik verfügen, sind jedoch teilweise extrem „leistungshungrig“.

Hier muss oftmals ein guter Gaming-PC her.

Welche Hardware konkret im Gaming-PC verbaut sein muss, hängt dabei von mehreren Faktoren ab.

Neben der Art der gespielten PC-Games kommt es auch darauf an, in welcher Auflösung gespielt wird (z.B. Full HD, WQHD oder 4K bzw. UHD) und in welche Detailstufe (z.B. niedrig, mittel, hoch).

Je höher die Auflösung und je höher die Detailstufe, die im jeweiligen Computerspiel eingestellt wird, desto mehr Hardware-Ressourcen werden benötigt.

Wie misst man, ob der PC ausreichend schnell ist?

Zunächst einmal lohnt sich ein Blick auf die Systemanforderungen der jeweiligen PC-Games.

Meistens geben Spiele-Publisher mindestens zwei Systemanforderungen heraus – die minimalen Systemanforderungen und die empfohlenen Systemanforderungen.

Erfüllt der Gaming-PC lediglich die minimalen Systemanforderungen, sind meist größere Kompromisse bei der Auflösung und bei der Detailstufe bzw. den Qualitätseinstellungen notwendig.

Neben den Systemanforderungen wird die Performance (also Geschwindigkeit) eines Gaming-PCs für ein konkretes PC-Spiel auch mit sogenannten Benchmarks (das sind Geschwindigkeitsmessungen) ermittelt.

In einem Benchmark wird die erzielte Geschwindigkeit mit den sogenannten FPS gemessen.

FPS sind Frames per Second, also die Anzahl der Einzelbilder, die der PC in der jeweiligen Hardware-Konfiguration pro Sekunde berechnen kann.

Das menschliche Auge kann 24 Bilder pro Sekunde aufnehmen – das wäre also das absolute Minimum.

Bei weniger als 24 FPS würde die Bildfolge des Computerspiels als stockend wahrgenommen werden. Richtiger Spielspaß kann so eher nicht aufkommen.

Viele Gamer berichten jedoch, dass mindestens 30 FPS als Minimum gelten.

Bei schnellen PC-Spielen, die ein hohes Maß an Reaktionsgeschwindigkeit erfordern (z.B. 3D-Shooter), werden teilweise sogar 50 FPS oder mehr als Minimum genannt.

Welche Hardware ist besonders wichtig für einen Gaming-PC?

Grundsätzlich haben alle Hardware-Komponenten eine Auswirkung auf die Systemleistung – jedoch in unterschiedlicher Gewichtung.

Als Bottleneck (Flaschenhals) gilt häufig die Grafikkarte (GPU). Diese ist vermutlich die wichtigste Komponente in einem Gaming-PC.

Eine leistungsstarke Gaming-Grafikkarte ist sehr wichtig für einen Gaming-PC, kostet jedoch auch vergleichsweise viel.

Ebenfalls wichtig sind unter anderem ausreichend Arbeitsspeicher und ein flotter Prozessor (CPU).

Neben der Hardware sollte auch die Software nicht ganz vergessen werden. Wer jede Menge Dienstprogramme installiert hat, die im Hintergrund laufen, widerfährt ggf. eine verminderte Systemleistung.

Auch die Konfiguration des Betriebssystems kann eine Rolle spielen.

Hardware für einen Gaming-PC

Bild: Pixabay (CC0) / rushlab2014

Was bedeutet Gaming-PC nun?

Also – was ist ein Gaming-PC?

Grundsätzlich ist ein Gaming-PC ebenfalls ein PC. Jedoch werden die Komponenten (Hardware) des PCs so ausgewählt, dass eine optimale Leistung für PC-Spiele erzielt wird.

Umgangssprachlich sagt man, dass ein Computerspiel auf einer bestimmten Hardware-Konfiguration flüssig läuft. Das ist das Ziel beim Zusammenstellen bzw. der Anschaffung eines Gaming-PCs.

Neben der rein technischen Ausstattung eines Gaming-PCs unterscheiden sich solche Computer oftmals auch optisch – z.B. durch das Gehäuse-Design oder eine effektvolle Beleuchtung.

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Wie wir Antworten und Tipps recherchieren

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Diese Antwort haben wir zuletzt am 19. März 2019 aktualisiert.

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